Clean Card Hygiene Schnelltest

Die Clean Card® PRO -
„Optisch sauber“ in neuem Licht

Sauberkeit sichtbar machen und den mit dem Auge nicht erkennbaren Schmutz finden – das ist unser Ziel … und die Basis eines effizienten Hygienemanagements.

Die Reinigungsvalidierung ist ein Bestandteil der Guten Herstellungspraktiken (Good Manufacturing Practices – GMP). Das „Visually Clean“ (VC) – Kriterium dient dabei häufig als Akzeptanzkriterium. Aber was ist überhaupt optisch sauber? Studien aus der Pharmazie zur Bestimmung von Sichtbarkeitsgrenzen haben einen Wert von ca. 410 µg Feststoff/100 cm² Oberfläche ergeben.

Für eine grobe Beurteilung mag dieses Kriterium „optisch sauber“ ausreichend sein, aber angesichts der doch relativ großen Menge ist unschwer nachvollziehbar, daß optisch sauber nicht unbedingt „hygienisch sauber“ ist.

Ganz unabhängig von der individuellen Einstufung entspricht nicht alles, was sauber aussieht, den Anforderungen an die mikrobiologische Beschaffenheit. Mit der optischen Feststellung alleine ist keineswegs der geforderte Wirksamkeitsnachweis erbracht, daß die optisch sauberen Flächen auch wirklich hygienisch sauber sind. Dies ist nur in Verbindung mit einer Nachweismethode zu definieren. Nicht umsonst, hat der Gesetzgeber daher innerhalb von HACCP das Kriterium von “Verifizierung und Validierung“ im System bewusst gesetzt.

Doch gerade diese hygienische Sauberkeit wird benötigt, um einem Keimwachstum frühzeitig vorzubeugen und negative Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Durch die Feststellung einer Verunreinigung durch Proteine erkennt man bereits direkt nach der Reinigungsmaßnahme noch vorhandene Nährböden für unliebsame Keime und Bakterien, und kann somit zeitnah (= sofort) reagieren – durch einfaches Nachreinigen.

Gerne vergessen wird die Tatsache, daß auch die festgetrockneten Reste von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln oder eine etwaige Pfützenbildung ein willkommener neuer Nährboden für Mikroorganismen sind. Diese beinhalten in sehr vielen Fällen in Form der zugesetzten oberflächenaktiven Substanzen (kationische oder amphotere Tenside, quaternäre Ammoniumverbindungen wie beispielsweise Benzalkoniumchlorid, Biguanide, Didecyldimethylammoniumchlorid oder andere Ammonium- oder Aminoverbindungen) nämlich die gleichen Molekülstrukturen, die auch Bestandteil der Proteinbausteine sind!

Ein gutes Risikomanagement sollte vorsorglich Maßnahmen zur Risikominimierung ergreifen. Vorsorgen ist besser als Nachbessern!

Die Clean Card® PRO zeigt, was mit bloßem Auge nicht zu sehen ist.

Ein modernes Hygienemanagement:

  • Kinderleicht durchzuführender Abreibe-Test
  • Überprüfbare und steigende Qualität der Reinigungsleistung
  • Aufdecken von Reinigungsdefiziten und Schwachstellen
  • Verbesserungspotentiale ausschöpfen
  • Schulungsinstrument zur Sensibilisierung des Personals und Fehlerreduzierung
  • höhere Mitarbeiter-Motivation durch schnelle Visualisierung und Transparenz
  • Betriebsinternes Qualitätssystem, zur Erfüllung der rechtlichen Vorgaben gemäß HACCP und Gute Hygiene Praxis
  • Eingliederung in die Konzepte nach ISO, IFS, BRC, oder
  • interne Hygienepläne; mit Bezug auf DIN 10516
  • Einfaches Nachreinigen spart nicht unbedingt Zeit, aber letztendlich Ärger und Geld

Hygiene CheckEine größere Sicherheit in Sachen Sauberkeit - da die Verantwortung gegenüber Ihren Kunden zu Ihrem Beruf gehört.

Die Clean Card® PRO wird eingesetzt zur Prüfung und Feststellung des Reinigungserfolges auf Oberflächen, auf denen eine Verunreinigung durch Proteine oder proteinähnliche Strukturen möglich sein kann.

© 2016 | amfora health care GmbH - hygiene competence